Der RSV Meinerzhagen steht im Finale vom Westfalenpokal und spielt gegen den SV Schermbeck

Johannes Focher wehrt den Elfmeter ab

Julian Jakobs im Zweikampf

 

Der RSV Meinerzhagen und der SV Schermbeck stehen sich im Finale des Westfalenpokals am kommenden Samstag (22. August, 17.45 Uhr, Sportzentrum Kaiserau) gegenüber. Der RSV Meinerzhagen warf Regionalliga-Meister und Titelverteidiger SV Rödinghausen im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb.

Die Zuschauer im Stadion an der Oststraße sahen eine stets unterhaltsame und spannende Partie. Der SV Rödinghausen war im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Nils Drube die spielbestimmende Mannschaft, das Tor erzielten jedoch die blau-weißen. Kapitän Julian Jakobs ließ die Hausherren nach einer halben Stunde mit einem Schuss von der rechten Sechzehnerkante ins linke Eck jubeln.

Die Führung brachte dem RSV die nötige Sicherheit. Der RSV Meinerzhagen kam immer besser ins Spiel und spielte schon sehr bald in Überzahl, denn unmittelbar vor der Halbzeitpause sah SVR Kapitän Daniel Flottmann die Rote Karte, nachdem er Nik Kunkel im Laufduell mit dem Ellebogen im Gesicht getroffen hatte. Nach dem Seitenwechsel hatte Meinerzhagen mehrfach die Chance, das vorentscheidende 2:0 zu erzielen – ließ jedoch beste Möglichkeiten liegen. Stattdessen glich der SVR durch Patrick Kurzen per Kopfball nach 76 Minuten aus. Danach fielen keine Tore mehr, es folgte sofort das Entscheidungsschießen.

Die ersten fünf Schütze gaben sich keine Blöße – doch dann scheiterte Rödinghausens Julian Wolff an Meinerzhagens Keeper Johannes Focher, der in der Luft mit dem rechten Fuß abwehrte. Die nächsten beiden Schützen des Gastgebers trafen ebenfalls – so dass letztlich der RSV mit 6:4 nach Elfmeterschießen gewann.

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